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Anleitung 7

Website ohne Anfragen? Finde die Fragen deiner Kunden und mach daraus Seiten, die antworten

Die Anleitung aus dem Video, mit dem kompletten KI-Auftrag zum Kopieren.

1. Was du am Ende hast

Du sammelst die Fragen, die deine Kunden wirklich stellen: am Telefon, per Mail und bei Google. Eine KI ordnet sie mit dir und sagt dir, welche deine Website noch nicht beantwortet. Am Ende hast du:

  • einen Themenplan: alle Fragen in einer Tabelle, mit Punkten nach festen Regeln. Woher kommt die Frage (von Kunden, aus den Google-Vorschlägen oder nur eine Vermutung)? Wie nah ist sie an einem Auftrag? Beantwortet deine Website sie schon? Kannst du sie ehrlich beantworten? Daraus ergibt sich: „Jetzt schreiben“, „Später“, „Nicht jetzt“ oder „Schon da“.
  • Seitenpläne für die wichtigsten Fragen: Überschrift, die Antwort in zwei Sätzen, die Zwischenüberschriften, was du noch liefern musst, und ob daraus eine Leistungsseite, ein Ratgeber oder nur ein Eintrag in deinen häufigen Fragen wird.
  • einen ersten Entwurf für die Frage auf Platz 1. Die Antwort steht gleich oben, nicht im dritten Absatz.
  • eine Prüfliste für die Zeit vor dem Veröffentlichen: Jede Aussage, die nicht von dir kommt, ist im Entwurf mit [PRÜFEN] markiert. Jede Lücke mit [PLATZHALTER].
  • einen einfachen Plan zum Messen: nicht, wie viele Artikel entstanden sind, sondern ob Anfragen kommen.

Was die KI nie macht: Sie nennt keine Suchzahlen, keine Besucherzahlen, keine Google-Plätze und keine Prognose, wie viele Anfragen eine Seite bringt. Diese Zahlen kennt sie nicht. Eine Frage heißt nur dann „Google-Vorschlag“, wenn du sie selbst aus den Google-Vorschlägen abgeschrieben hast. Und sie veröffentlicht nichts: Du liest alles, änderst, was nicht stimmt, und gibst es selbst frei.

Was die Anleitung bewusst nicht ist: eine Automatik. Im Video erzähle ich, wie das bei uns läuft: Die KI schaut sich Suchanfragen, Konkurrenz und die eigenen Seiten an, schreibt Entwürfe, prüft wichtige Aussagen und legt sie zur Freigabe vor. Hier machst du dasselbe von Hand in einem KI-Chat, zum Beispiel einmal im Monat. Was es bräuchte, damit es regelmäßig von selbst läuft, findest du mit Folge-Auftrag e heraus.

  • Für wen: Selbstständige und Inhaber kleiner Firmen, die eine Website haben, über die kaum Anfragen kommen. Programmieren musst du nicht können. Ob du die Seite danach selbst einstellst oder deiner Agentur gibst, ist egal.
  • Zeit: Plan dir beim ersten Mal etwa eine Stunde ein. Die Hälfte davon brauchst du zum Sammeln, bevor du den Chat öffnest. Die KI stellt dir dann höchstens 12 Fragen.
  • Was du brauchst:
    • einen KI-Chat, zum Beispiel Claude (claude.ai) oder ChatGPT (chatgpt.com). Beide haben eine kostenlose Version. Die kostenlose Version von Claude hat ein Nutzungslimit, das sich laut Preisseite in einem rollierenden 5-Stunden-Fenster zurücksetzt.
    • Google im Browser, für die Suchvorschläge.
    • eine Notizen-App für deine Sammlung.
    • optional: die Google Search Console. Das ist ein Werkzeug von Google, das dir zeigt, über welche Suchen Leute auf deine Seite kommen. Laut Google ist es kostenlos. Wenn du sie noch nicht eingerichtet hast: Du brauchst sie für diese Anleitung nicht.

2. Schritt für Schritt

  1. Stell zuerst ein, dass deine Eingaben nicht zum Training genutzt werden.
    • Claude: Öffne claude.ai/settings/data-privacy-controls und schalte „Model Improvement“ aus (so heißt der Schalter in der englischen Ansicht). Oder du nutzt einen Inkognito-Chat: Der wird laut Anthropic nicht zum Training genutzt.
    • ChatGPT: Einstellungen → „Data controls“ → „Improve the model for everyone“ ausschalten (englische Ansicht). Oder du nutzt einen temporären Chat: Der wird laut OpenAI nicht zum Training genutzt und bis zu 30 Tage gespeichert.
  2. Sammel die Fragen deiner Kunden. Geh deine letzten Mails, WhatsApp-Nachrichten und Telefonnotizen durch und frag dein Team: Was wollen Leute wissen, bevor sie dich beauftragen? Schreib jede Frage so auf, wie der Kunde sie sagt, nicht wie du sie formulieren würdest. „Was kostet so was ungefähr?“ ist besser als „Preisgestaltung“. Keine Namen, keine Telefonnummern. Glaubst du nur, dass Leute etwas fragen, schreib „(Vermutung)“ dahinter. Acht bis fünfzehn Fragen sind ein guter Start.
  3. Sammel die Google-Vorschläge.
    • Öffne ein privates Fenster in deinem Browser und geh auf google.de. Laut Google spielen bei den Vorschlägen auch dein Ort und deine früheren Suchen eine Rolle. Darum lieber ein privates Fenster, in dem du nicht angemeldet bist.
    • Tipp ein, was deine Kunden eintippen würden, und hör nach dem ersten Wort oder zwei auf: deine Leistung, dann deine Leistung mit „Kosten“, mit deiner Stadt, mit „wie lange“, mit „oder“, mit „selber“. Zum Beispiel „[Leistung] kosten“, „[Leistung] [Stadt]“, „wie lange dauert [Leistung]“.
    • Schreib die Vorschläge, die unter dem Suchfeld erscheinen und zu deinem Geschäft passen, Wort für Wort ab, auch wenn sie kleingeschrieben sind. Nicht umformulieren. Nur so darf die KI sie später „Google-Vorschlag“ nennen.
    • Laut Google beruhen die Vorschläge auf echten Suchen, zeigen aber nicht einfach die häufigsten. Ein Vorschlag sagt dir also: Danach sucht jemand. Er sagt dir nicht, wie viele.
  4. Schreib deine Website-Seiten auf. Geh durch das Menü deiner Website. Pro Seite eine Zeile: Titel und was dort beantwortet wird. Zum Beispiel: „Ablauf: Aufmaß vor Ort, Entwurf, Einbau. Keine Dauer angegeben.“ Das „Was fehlt“ ist wichtig: Daran sieht die KI die Lücken.
  5. Nur wenn du die Search Console schon nutzt: Dort siehst du laut Google, über welche Suchanfragen Leute auf deine Seite kommen. Kopier die Liste der Suchanfragen in deine Notizen. Zahlen, die du mit einfügst, darf die KI wiederholen, aber nie selbst welche dazuerfinden.
  6. Kopier den KI-Auftrag aus Abschnitt 3 in deine Notizen-App und füll den Block „Was du schon über mich weißt“ aus. Alles in [ECKIGEN KLAMMERN] ersetzt du durch deine Angaben. Was du leer lässt, fragt die KI nach.
  7. Öffne einen neuen Chat und füge den ganzen Auftrag als erste Nachricht ein. Abschicken.
  8. Beantworte die Fragen. Eine nach der anderen, Stichworte reichen.
    • Wenn die KI nach deinen Kundenfragen, den Google-Vorschlägen und deinen Seiten fragt, fügst du deine Sammlung ein.
    • Am Ende fragt sie nach deiner ehrlichen Antwort auf die wichtigste Frage. Preise und Dauer nennst du nur, wenn du sie auch auf der Website sehen willst.
    • Dann bittet sie dich, die Frage einmal selbst bei Google einzugeben und zu sagen, was die ersten Treffer beantworten und was dort fehlt. Das geht schnell und zeigt dir, womit deine Seite besser sein muss.
    • „weiter“ überspringt eine Frage. „fertig“ beendet das Gespräch sofort, du bekommst die Auswertung mit dem, was da ist.
  9. Prüf die Tabelle. Stimmen die Punkte? Steht eine Frage bei „Schon da“, die deine Website in Wahrheit nicht klar beantwortet? Oder bei „Jetzt schreiben“, obwohl eine Seite sie längst klar beantwortet? Sag es der KI im selben Chat, sie ordnet neu ein.
  10. Arbeite den Entwurf mit der Prüfliste durch. Jedes [PRÜFEN] klärst du selbst oder streichst den Satz. Jeden [PLATZHALTER] füllst du. Lies den Text einmal laut: Klingt das nach dir? Erst dann geht er an deine Website oder deine Agentur.
  11. Veröffentliche die Seite und verlinke sie von der passenden Seite deiner Website, zum Beispiel von deiner Leistungsseite.
  12. Fang an zu messen, am selben Tag. Frag jeden neuen Kunden: „Wie sind Sie auf uns gekommen?“ und schreib die Antwort auf, mit der Seite, falls er eine nennt. Leg dir einen Termin in den Kalender, an dem du nachschaust. Dann nimmst du dir die nächste Frage aus dem Themenplan vor (Folge-Auftrag a).

3. Der KI-Auftrag zum Kopieren

Alles im Kasten kopieren, Platzhalter ausfüllen, als erste Nachricht in einen neuen Chat einfügen.

Du bist mein Berater für die Inhalte meiner Website. Wir finden zusammen heraus, welche Fragen meine Kunden wirklich haben und welche davon meine Website noch nicht beantwortet. Daraus machst du einen Themenplan, einen ersten Entwurf für die wichtigste Seite und eine Prüfliste, bevor etwas online geht. Du veröffentlichst nichts. Ich prüfe alles und gebe es selbst frei.

== WAS DU SCHON ÜBER MICH WEISST ==
(Leere Felder fragst du nach. Ausgefülltes fragst du nicht noch einmal.)
- Was ich anbiete: [ZUM BEISPIEL: EINBAUSCHRÄNKE NACH MASS, STEUERBERATUNG]
- Für wen: [ZUM BEISPIEL: PRIVATLEUTE, KLEINE FIRMEN]
- Wo: [STADT UND UMKREIS, ODER "GANZ DEUTSCHLAND"]
- Wie Kunden mich anfragen: [ZUM BEISPIEL: TELEFON, FORMULAR]
- Anrede auf meiner Website: [DU ODER SIE]
- Datum heute: [TT.MM.JJJJ]

== SO FÜHRST DU DAS GESPRÄCH ==
1. Erklär in zwei Sätzen, was wir machen. Sag mir: höchstens 12 Fragen, Stichworte reichen, "weiß nicht" ist erlaubt, "weiter" überspringt eine Frage, "fertig" führt sofort zur Auswertung. Dann stell die erste Frage.
2. Stell immer genau EINE Frage pro Nachricht. Gib zu jeder Frage zwei oder drei kurze Antwort-Beispiele.
3. Reihenfolge:
   a) Frag nach, was im Block oben fehlt.
   b) "Welche Fragen stellen dir Kunden immer wieder, am Telefon, per Mail, vor Ort? Schreib sie so, wie die Kunden sie sagen, ohne Namen. Glaubst du nur, dass Leute das fragen, schreib (Vermutung) dahinter."
   c) "Füg die Google-Vorschläge ein, die du gesammelt hast, Wort für Wort." Als Beispiele hier nur Muster mit eckigen Klammern wie "[Leistung] kosten", nie einen Vorschlag, der echt aussieht.
   d) "Welche Seiten hat deine Website? Pro Seite eine Zeile: Titel und was dort beantwortet wird."
   e) "Nutzt du die Google Search Console? Dann füg die Suchanfragen von dort ein."
   f) Deine Rückfragen, höchstens 3, je eine pro Nachricht: wo du nicht weißt, ob eine meiner Seiten eine Frage schon beantwortet, oder ob ich sie ehrlich beantworten kann.
   g) Für die Frage auf Platz 1, zwei Fragen, je eine pro Nachricht: "Wie lautet deine ehrliche Antwort in zwei, drei Sätzen? Preise, Dauer und Beispiele nur, wenn du sie nennen willst." und "Gib die Frage einmal bei Google ein: Was beantworten die ersten Treffer, was fehlt? Stichworte reichen."
   h) Dann die ganze Auswertung, spätestens nach 12 Fragen.
4. Mich duzt du. Kurz halten, keine Lobsprüche, keine Zusammenfassungen.

== SO BEWERTEST DU ==
Fragen mit derselben Bedeutung fasst du zusammen (zum Beispiel Kundenfrage und Google-Vorschlag) und sagst, welche. Für jede Frage:
- Woher: Kunden · Google-Vorschlag · Search Console · Vermutung. Mehrere sind möglich.
- Beleg (1-3): 3 = aus zwei oder drei Quellen (Kunden, Google-Vorschlag, Search Console) · 2 = aus einer davon · 1 = nur Vermutung
- Kaufnähe (1-3): 3 = wer so fragt, sucht jemanden, der es macht (Preis, Ablauf, Dauer, Anbieter in der Nähe) · 2 = vergleicht Möglichkeiten oder plant noch · 1 = will es selbst machen oder ist nur neugierig
- Lücke (1-3): 3 = keine meiner Seiten beantwortet das, oder ich habe dir keine Seiten genannt ("zu prüfen") · 2 = kommt vor, aber ohne klare Antwort · 1 = eine Seite beantwortet es schon klar
- Antwort (1-3): 3 = ich kann es aus meiner Arbeit klar beantworten · 2 = nur mit "kommt drauf an" oder mit Spannen · 1 = ich müsste erst nachlesen, oder es braucht eine Rechts-, Steuer- oder Gesundheitsauskunft
- Punkte = Beleg + Kaufnähe + Lücke + Antwort. Höchstens 12.
Einordnung, die erste passende gilt:
1. "Schon da": Lücke 1. Keine neue Seite. Nur prüfen, ob die Antwort dort gleich oben steht.
2. "Jetzt schreiben": 10 Punkte oder mehr UND Beleg mindestens 2 UND Antwort mindestens 2.
3. "Später": 7 Punkte oder mehr.
4. "Nicht jetzt": alle übrigen.
Gleichstand: höhere Kaufnähe zuerst, dann höherer Beleg, dann meine Reihenfolge.
Seitenart, außer bei "Schon da": "Leistungsseite" = fragt nach dem, was ich anbiete (Preis, Ablauf, Gegend) · "Ratgeber" = braucht mehr als fünf Sätze, erklärt eine Entscheidung oder ein Problem · "FAQ-Eintrag" = in zwei bis vier Sätzen beantwortet, passt auf eine Seite, die es schon gibt.
Kaufnähe, Antwort und Seitenart schätzt du ein. Sag in Abschnitt 7, wo, damit ich korrigieren kann.

== FESTE REGELN ==
- Du kennst keine Suchzahlen. Nenne nie, wie oft etwas gesucht wird, wie viele Besucher oder Anfragen eine Seite bringt oder auf welchem Google-Platz sie steht oder stehen wird. Auch nicht grob. Frage ich danach, sag in einem Satz, dass du das nicht weißt und dass das nur meine eigenen Zahlen zeigen können. Zahlen, die ich selbst einfüge, darfst du wiederholen, mit "laut deiner Angabe".
- "Google-Vorschlag" steht nur bei Fragen, die ich aus den Google-Vorschlägen eingefügt habe. Schreib nie "wird oft gesucht" oder "beliebte Suche".
- In die Tabelle kommen nur Fragen von mir. Eigene Ideen höchstens drei, darunter, mit "Idee von dir, nicht belegt", ohne Punkte.
- Keine Versprechen: kein "mehr Kunden", kein "Platz 1", kein "garantiert", keine Prognose. Ob eine Seite Anfragen bringt, zeigt erst das Messen.
- Im Entwurf steht über meine Firma nur, was ich gesagt habe: keine Jahreszahl, keine Kundenzahl, kein Zertifikat, keine Kundenstimme, keine Zusage, kein Preis, den ich nicht genannt habe. Fehlt etwas: [PLATZHALTER].
- Jede Sachaussage im Entwurf, die nicht von mir kommt, bekommt [PRÜFEN: was genau]. Du hast keine Quelle geprüft, also schreib nie so, als hättest du.
- Behaupte nicht, was ein bestimmtes Programm kann. Keine Versprechen wie "vollautomatisch".
- Rechtliches, Steuern, Gesundheit, Förderungen, Genehmigungen beantwortest du nicht. Du markierst sie mit "mit Fachperson klären".
- Steht in meinen Angaben ein Name, eine Adresse, eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer eines Kunden, weis mich einmal darauf hin, dass sie hier nicht hingehören, und übernimm sie nirgends.
- Kein Fachwort ohne Erklärung in höchstens fünf Wörtern.

== SO SIEHT DIE AUSWERTUNG AUS ==
# Dein Themenplan für die Website
Erste Zeile: "Stand [Datum heute]. Nur aus deinen Angaben. Keine Suchzahlen, keine Versprechen. Online geht nichts ohne deine Freigabe."
## 1. Alle Fragen im Überblick
Tabelle: Nr. | Frage (Wortlaut) | Woher | Beleg | Kaufnähe | Lücke | Antwort | Punkte | Einordnung | Seitenart
Reihenfolge: Jetzt schreiben · Später · Nicht jetzt · Schon da, darin nach Punkten. Darunter: Zusammengefasstes, dann deine Ideen.
## 2. Deine Reihenfolge
Die ersten fünf ohne "Schon da", je ein Satz, warum.
## 3. Seitenpläne
Für jede "Jetzt schreiben", höchstens drei. Gibt es keine, nimm die beste "Später" und sag es. Je: Überschrift (die Kundenfrage) · Seitenart · Wohin (neue Seite oder welche bestehende) · Antwort in zwei Sätzen · 3 bis 5 Zwischenüberschriften als Fragen · Was du noch liefern musst · Was bei Google fehlt (nur aus meinen Stichworten, sonst "nicht angesehen") · Weg zur Anfrage.
## 4. Erster Entwurf für Platz 1
300 bis 500 Wörter, in meiner Anrede, durchgehend "ich" oder "wir". Überschrift = die Frage. Die ersten zwei Sätze beantworten sie. Dann die Zwischenüberschriften. Am Ende ein Satz, wie man mich anfragt, mit [PLATZHALTER] für Telefonnummer oder Link. Keine Werbesprache.
## 5. Prüfliste vor dem Veröffentlichen
Jede [PRÜFEN]-Stelle, jeder [PLATZHALTER] und jedes "mit Fachperson klären" aus dem Entwurf, nummeriert. Dann immer: Stimmt jede Zahl? · Steht ein Versprechen drin? · Funktioniert der Weg zur Anfrage? · Klingt es nach dir, wenn du es laut liest?
## 6. So misst du, ob es Anfragen bringt
Vier Zeilen, ohne Zahlen von dir: Anfragen (jeden neuen Kunden fragen, wie er dich gefunden hat; Ausgangswert [DEINE ANFRAGEN IM LETZTEN MONAT]) · Besucher der Seite (nur wenn ich eine Statistik habe) · Sichtbarkeit bei Google (nur wenn ich die Search Console nutze) · Termin zum Nachsehen: [DEIN DATUM].
## 7. Was du angenommen hast und was offen ist

== BEVOR DU DIE AUSWERTUNG SCHICKST ==
Prüf jeden Punkt. Ist einer nicht erfüllt, korrigier es zuerst:
- Jede Frage in der Tabelle stammt von mir.
- "Google-Vorschlag" steht nur bei Fragen, die ich aus Google eingefügt habe.
- Nirgends eine Suchzahl, Besucherzahl, Anfragezahl oder ein Google-Platz, der nicht von mir kommt.
- Die Punkte sind richtig addiert, jede Einordnung folgt genau den Regeln oben.
- Der Entwurf beginnt mit der Antwort in zwei Sätzen.
- Jede Sachaussage im Entwurf stammt von mir oder trägt [PRÜFEN].
- Jedes [PRÜFEN] und jeder [PLATZHALTER] steht auf der Prüfliste.
- Kein Versprechen, kein Kundenname, keine Kontaktdaten eines Kunden.
Schreib als letzte Zeile: "Selbstprüfung: alle Punkte erfüllt" oder welcher Punkt offen ist und warum.
"fertig" heißt: sofort die Auswertung mit dem, was da ist. Was fehlt, wird [PLATZHALTER] und steht in Abschnitt 7.

4. Folge-Aufträge

Im selben Chat weiterschreiben, dann kennt die KI deine Fragen und deine Website schon. Auftrag c gehört in einen neuen Chat.

a) Die nächste Seite entwerfen

Nimm die nächste Frage aus dem Themenplan, die bei "Jetzt schreiben" oder "Später" steht und noch keinen Entwurf hat. Frag mich zuerst nach meiner ehrlichen Antwort in zwei, drei Sätzen, eine Frage pro Nachricht. Dann schreib den Entwurf nach denselben Regeln wie beim ersten: Antwort in den ersten zwei Sätzen, über meine Firma nur, was ich gesagt habe, [PRÜFEN] bei jeder Sachaussage, die nicht von mir kommt, [PLATZHALTER] für alles, was fehlt. Danach die Prüfliste. Keine Suchzahlen, keine Versprechen.

b) Eine bestehende Seite verbessern Für jede Frage bei „Schon da“ oder wenn eine Leistungsseite die Antwort nur versteckt.

Hier ist der Text meiner Seite [NAME DER SEITE], ohne Kundendaten: [TEXT DER SEITE].
1) Sag mir, welche Fragen aus dem Themenplan diese Seite beantwortet und wo genau. Steht die Antwort weit unten, sag es.
2) Schreib mir einen neuen Anfang für die Seite: die wichtigste Frage als Überschrift, die Antwort in zwei Sätzen.
3) Schlag höchstens drei Einträge für häufige Fragen auf dieser Seite vor, nur zu Fragen aus dem Themenplan, je zwei bis vier Sätze.
Ändere nichts an Preisen, Leistungen und Angaben über meine Firma. Was nicht von mir kommt, bekommt [PRÜFEN].

c) Den Entwurf von einer zweiten KI prüfen lassen Im Video werden wichtige Aussagen geprüft, bevor etwas online geht. Das hier ist die Handversion. Öffne einen neuen Chat und füge das ein:

Du prüfst einen Website-Text, den eine andere KI geschrieben hat, bevor er online geht.
Was ich der KI über meine Firma gesagt habe: [MEINE ANGABEN, ZUM BEISPIEL DER AUSGEFÜLLTE BLOCK UND MEINE ANTWORT].
Der Entwurf: [ENTWURF].
1) Liste jede Sachaussage auf, die nicht aus meinen Angaben kommt: Zahlen, Preise, Zeiten, Regeln, Eigenschaften von Materialien oder Verfahren. Schreib zu jeder, was ich prüfen muss.
2) Steht irgendwo ein Versprechen (mehr Kunden, garantiert, die besten, schnellste) oder etwas, das nach Rechts- oder Steuerauskunft klingt?
3) Beantworten die ersten zwei Sätze die Überschrift wirklich?
4) Was versteht jemand ohne Fachwissen nicht?
Erst die Liste, dann eine verbesserte Fassung. Erfinde nichts dazu.

d) Die Arbeitsanweisung für dein Team

Schreib aus diesem Ablauf eine Arbeitsanweisung für mein Team, höchstens eine Seite: wer Kundenfragen sammelt (am Telefon, per Mail, vor Ort) und wo sie aufgeschrieben werden, wer einmal im Monat die Google-Vorschläge abschreibt, wer den KI-Chat führt, wer den Entwurf prüft und freigibt, wer ihn auf die Website stellt, und wie wir bei jeder neuen Anfrage notieren, wie der Kunde uns gefunden hat. Dazu: was nie in den KI-Chat gehört (Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Adressen). Nimm nur Zuständigkeiten, die ich dir nenne. Wo etwas fehlt, setz einen [PLATZHALTER]. Einfache Sprache, Du-Form.

e) Was muss ich verbinden, damit es regelmäßig von selbst läuft? Im Video läuft das bei uns jede Nacht. Mit diesem Auftrag findest du heraus, was du dafür bräuchtest.

Ich möchte, dass dieser Ablauf regelmäßig läuft, ohne dass ich alles von Hand sammle: Kundenfragen und Suchanfragen werden gesammelt, die KI schlägt Themen vor, schreibt Entwürfe mit Prüfmarkierungen, ich gebe frei, und einmal im Monat sehe ich, welche Seiten Anfragen gebracht haben. Mach eine Liste der Schritte: Woher kommt die Information (zum Beispiel mein Postfach, meine Telefonnotizen, die Search Console, meine Website), wohin soll sie, wer macht das heute, wer prüft und gibt frei. Sag für jeden Schritt, ob das mit einem KI-Chat allein geht oder ob Programme verbunden werden müssen. Behaupte nicht, dass ein bestimmtes Programm das kann. Schreib stattdessen die Fragen auf, die ich meiner Agentur oder meinem Website-Anbieter stellen muss. Datenschutz: mit Fachperson klären. Erfinde keine Zahlen.

5. Beispiel: so sieht das aus

ERFUNDENES BEISPIEL. Den Betrieb gibt es nicht. Alle Fragen, Preise und Zeiten sind ausgedacht, auch die Google-Vorschläge: Die haben wir nicht bei Google abgeschrieben, sondern für den Test erfunden. Sie zeigen nur, wie der Auftrag arbeitet.

Der ausgefüllte Block:

- Was ich anbiete: Einbauschränke nach Maß, vor allem für Dachschrägen und Nischen, auch Garderoben. Schreinerei, ich und zwei Gesellen.
- Für wen: Privatleute mit Haus oder Eigentumswohnung
- Wo: Regensburg und 40 km Umkreis
- Wie Kunden mich anfragen: Telefon und Kontaktformular auf der Website
- Anrede auf meiner Website:
- Datum heute: 15.10.2026

Die Sammlung. Darin stecken absichtlich ein paar Fallen: ein Kundenname mit Telefonnummer, eine Rechtsfrage (Mieter), eine Frage, die nur eine Vermutung ist, ein Vorschlag fürs Selberbauen, und eine Frage, die die Ablauf-Seite zum Teil schon beantwortet.

Kundenfragen:

Was kostet so ein Einbauschrank ungefähr?
Wie lange dauert das vom Aufmaß bis zum Einbau?
Geht das auch unter der Dachschräge mit Kniestock?
Kommen Sie zum Ausmessen vorbei?
Darf ich als Mieter einen Einbauschrank einbauen lassen?
Kann ich den Schrank bei einem Umzug mitnehmen?
Frau Berger hat letzte Woche gefragt, ob wir auch Schiebetüren mit Spiegel machen, Tel. 0941 0000000
Ist ein Schreiner nicht viel teurer als ein Pax-Schrank mit Anpassung? (Vermutung)

Google-Vorschläge (erfunden):

einbauschrank dachschräge kosten
einbauschrank nach maß regensburg
einbauschrank selber bauen
einbauschrank mieter erlaubt
einbauschrank schreiner dauer

Seiten der Website:

Startseite: wer wir sind, Fotos von Schränken, Telefonnummer
Einbauschränke: Fotos von Projekten, Materialien Eiche und Lack, keine Preise
Ablauf: Aufmaß vor Ort, Entwurf, Fertigung in der Werkstatt, Einbau. Keine Dauer angegeben
Über uns: Betrieb seit 2004, ich und zwei Gesellen
Kontakt: Formular und Telefon

So lief das Gespräch. Testlauf mit Claude am 15.10.2026. Die Antworten des erfundenen Inhabers hat eine zweite KI gegeben, nach einem Steckbrief. Die KI hat 10 Fragen gestellt, jede in einer eigenen Nachricht und mit Antwort-Beispielen: nach der Anrede, den Kundenfragen, den Google-Vorschlägen, den Seiten, der Search Console (Antwort: „Nein, nutze ich nicht.“), dann drei Rückfragen (Steht der Kniestock irgendwo im Text? Sagt die Ablauf-Seite, ob das Ausmessen etwas kostet? Kann man den Schrank beim Umzug mitnehmen?), dann nach der ehrlichen Antwort auf die Kostenfrage und nach dem, was bei Google oben steht.

Der erfundene Inhaber hatte an seine Kundenfragen angehängt: „Und wie oft wird ‚einbauschrank dachschräge kosten‘ eigentlich gesucht?“ Die Antwort:

Zu deiner Suchfrage: Wie oft etwas gesucht wird, weiß ich nicht. Das können nur deine eigenen Zahlen zeigen, zum Beispiel aus der Google Search Console (Googles Statistik für deine Website).

Hinweis: In deinen Angaben standen ein Kundenname und eine Telefonnummer. Die gehören hier nicht hin, ich übernehme sie nirgends. Ich nutze nur die Frage: „Machen Sie auch Schiebetüren mit Spiegel?“

Seine ehrliche Antwort auf die Kostenfrage: „Schrank unter der Dachschräge, ca. 3 m breit, lackiert: meistens 4.000 bis 7.000 Euro mit Einbau. Hängt ab von Breite, Höhe, Material und Türen. Genauer Preis erst nach dem Aufmaß, Aufmaß kostenlos im Umkreis von 40 km. Vom Aufmaß bis zum Einbau meistens 6 bis 8 Wochen.“

Auszug aus der Auswertung. Gekürzt, sonst unverändert.

Stand 15.10.2026. Nur aus deinen Angaben. Keine Suchzahlen, keine Versprechen. Online geht nichts ohne deine Freigabe.

1. Alle Fragen im Überblick

Nr. Frage (Wortlaut) Woher Beleg Kaufnähe Lücke Antwort Punkte Einordnung Seitenart
1 Was kostet so ein Einbauschrank ungefähr? Kunden · Google-Vorschlag 3 3 3 2 11 Jetzt schreiben Leistungsseite
10 einbauschrank nach maß regensburg Google-Vorschlag 2 3 3 3 11 Jetzt schreiben Leistungsseite
2 Wie lange dauert das vom Aufmaß bis zum Einbau? Kunden · Google-Vorschlag 3 3 2 2 10 Jetzt schreiben FAQ-Eintrag
3 Geht das auch unter der Dachschräge mit Kniestock? Kunden 2 3 2 3 10 Jetzt schreiben FAQ-Eintrag
4 Kommen Sie zum Ausmessen vorbei? Kunden 2 3 2 3 10 Jetzt schreiben FAQ-Eintrag
7 Machen Sie auch Schiebetüren mit Spiegel? Kunden 2 3 3 2 10 Jetzt schreiben FAQ-Eintrag
5 Darf ich als Mieter einen Einbauschrank einbauen lassen? Kunden · Google-Vorschlag 3 2 3 1 9 Später Ratgeber
6 Kann ich den Schrank bei einem Umzug mitnehmen? Kunden 2 2 3 2 9 Später FAQ-Eintrag
8 Ist ein Schreiner nicht viel teurer als ein Pax-Schrank mit Anpassung? Vermutung 1 2 3 2 8 Später Ratgeber
9 einbauschrank selber bauen Google-Vorschlag 2 1 3 2 8 Später Ratgeber

Zusammengefasst: Nr. 1 mit dem Google-Vorschlag „einbauschrank dachschräge kosten“, Nr. 2 mit „einbauschrank schreiner dauer“, Nr. 5 mit „einbauschrank mieter erlaubt“. Bei Nr. 7 habe ich nur die Frage übernommen, ohne Name und Nummer.

(Ideen der KI, „nicht belegt“, und die Reihenfolge gekürzt)

3. Seitenplan 1: „Was kostet so ein Einbauschrank ungefähr?“

  • Seitenart: Leistungsseite
  • Wohin: neue Seite, verlinkt von „Einbauschränke“
  • Antwort in zwei Sätzen: Ein Schrank unter der Dachschräge, etwa 3 m breit und lackiert, kostet meistens 4.000 bis 7.000 Euro mit Einbau. Den genauen Preis gibt es erst nach dem Aufmaß vor Ort.
  • Zwischenüberschriften: Wovon hängt der Preis ab? · Warum passen Preise aus dem Netz oft nicht? · Was ist im Preis enthalten? · Wie lange dauert es bis zum Einbau? · Wie fragen Sie an?
  • Was du noch liefern musst: brutto oder netto, was im Preis enthalten ist, ob du ein zweites Beispiel nennen willst (z. B. Eiche, Schiebetüren), Telefonnummer, Link zum Formular.
  • Was bei Google fehlt: Oben stehen zwei Möbelhäuser und ein Portal-Ratgeber über Pax und Fertigschränke, mit Preisen nur für Fertigteile. Was ein Schreiner für eine Dachschräge kostet und wovon das abhängt, steht laut dir nirgends richtig.
  • Weg zur Anfrage: Telefon oder Kontaktformular, Termin für das kostenlose Aufmaß.

(Seitenpläne 2 und 3 gekürzt)

4. Erster Entwurf für Platz 1 (Auszug)

Was kostet so ein Einbauschrank ungefähr?

Ein Einbauschrank unter der Dachschräge, etwa 3 Meter breit und lackiert, kostet bei uns meistens 4.000 bis 7.000 Euro mit Einbau. Den genauen Preis nennen wir Ihnen nach dem Aufmaß, also dem Ausmessen bei Ihnen vor Ort.

Wovon hängt der Preis ab?

Vier Dinge bestimmen den Preis: die Breite, die Höhe, das Material (Lack oder Eiche) und die Türen (Drehtüren, Schiebetüren oder Klappen). Die genannte Spanne gilt für den Schrank oben, also etwa 3 Meter breit, unter der Schräge, lackiert. Bei anderen Maßen, Material oder Türen kann der Preis davon abweichen. Eine Zahl für Ihren Raum nennen wir deshalb erst nach dem Aufmaß.

Warum passen Preise aus dem Netz oft nicht?

Viele Preisangaben im Netz beziehen sich auf Fertigteile. [PRÜFEN: Gilt das allgemein oder nur für die ersten Google-Treffer?] Ein Schrank von uns wird nach dem Aufmaß für Ihren Raum in unserer Werkstatt gefertigt.

Was ist im Preis enthalten?

Die genannte Spanne gilt mit Einbau. [PLATZHALTER: Was sonst enthalten ist, z. B. Entwurf, Lieferung.] Die Preise verstehen sich [PLATZHALTER: brutto (mit Mehrwertsteuer) oder netto].

(zwei Abschnitte gekürzt)

Wie fragen Sie an?

Rufen Sie uns an unter [PLATZHALTER: Telefonnummer] oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular [PLATZHALTER: Link zum Formular]. Wir vereinbaren dann einen Termin für das kostenlose Aufmaß.

5. Prüfliste vor dem Veröffentlichen

  1. [PRÜFEN: Gilt „Preisangaben im Netz beziehen sich auf Fertigteile“ allgemein oder nur für die ersten Treffer?]
  2. [PLATZHALTER: Was sonst im Preis enthalten ist]
  3. [PLATZHALTER: brutto oder netto]
  4. [PLATZHALTER: Telefonnummer]
  5. [PLATZHALTER: Link zum Kontaktformular]
  6. „Mit Fachperson klären“: im Entwurf keine Stelle.

Dazu immer: Stimmt jede Zahl (4.000 bis 7.000 Euro, 3 m, 40 km, 6 bis 8 Wochen, 1 Tag)? · Steht ein Versprechen drin? · Funktioniert der Weg zur Anfrage? · Klingt es nach dir, wenn du es laut liest?

(Abschnitte 6 und 7 gekürzt: Bei „Sichtbarkeit bei Google“ steht „entfällt, solange du die Search Console nicht nutzt“. In Abschnitt 7 stehen alle eigenen Einschätzungen der KI zum Korrigieren, zum Beispiel: Mieter mit Antwort 1, „weil das eine Rechtsfrage ist: mit Fachperson klären“.)

Selbstprüfung: alle Punkte erfüllt

Alle Punkte sind richtig addiert, jede Einordnung folgt den Regeln. Die Mieterfrage hat zwei Quellen, landet aber wegen der Rechtsfrage bei „Später“. Die Pax-Frage ist nur eine Vermutung und kann deshalb nicht bei „Jetzt schreiben“ landen. Name und Telefonnummer von Frau Berger tauchen nirgends auf. Im Entwurf steht kein Preis und keine Zeit, die der Inhaber nicht selbst genannt hat.

Ein Punkt zum Selbst-Entscheiden: „Kommen Sie zum Ausmessen vorbei?“ landete hier bei „Jetzt schreiben“, weil auf der Ablauf-Seite nur „Aufmaß vor Ort“ steht, aber nicht, dass es kostenlos ist und bis wohin du kommst. Im englischen Testlauf mit denselben Angaben stand dieselbe Frage bei „Schon da“. Beides passt zu den Regeln. Es hängt davon ab, ob „Aufmaß vor Ort“ für deine Kunden schon eine klare Antwort ist. Genau dafür ist Schritt 9: Du schaust die Tabelle durch und sagst der KI, wo sie falsch liegt.

Dann die Frage nach den Anfragen. Der erfundene Inhaber schrieb: „Und wie viele Anfragen bringt mir die Seite dann ungefähr im Monat?“ Die Antwort:

Das weiß ich nicht, und eine Schätzung wäre erfunden. Wie viele Anfragen eine Seite bringt, zeigen nur deine eigenen Zahlen nach der Veröffentlichung. Dafür trägst du in Abschnitt 6 den Ausgangswert ein ([DEINE ANFRAGEN IM LETZTEN MONAT]) und fragst jeden neuen Kunden, wie er dich gefunden hat. Beim Termin zum Nachsehen vergleichst du dann.

Der Lauf mit „fertig“. In einem zweiten Lauf war der Block halb leer. Der erfundene Inhaber nannte seine Gegend, übersprang die Anrede mit „weiter“, fügte fünf Kundenfragen ein, übersprang die Google-Vorschläge mit „weiter“ und schrieb bei der Frage nach seinen Seiten „fertig“. Die Auswertung kam sofort. Weil keine Seiten genannt waren, stand bei jeder Lücke 3 mit „zu prüfen“. Weil keine Google-Vorschläge eingefügt waren, stand bei keiner Frage „Google-Vorschlag“. Die Punkte stimmten. Der Entwurf für Platz 1 („Kommen Sie zum Ausmessen vorbei?“) bestand vor allem aus Platzhaltern und Prüfstellen, zum Beispiel:

Ja, ich komme zum Aufmaß (genaues Ausmessen vor Ort) zu den Kunden nach Hause [PRÜFEN: gilt das für jeden Auftrag?].

Kein Preis, keine Dauer, nichts dazuerfunden. In Abschnitt 7 stand, was noch fehlt: Anrede, Google-Vorschläge, die Seiten der Website und die ehrliche Antwort auf die wichtigste Frage.

Was wir danach geändert haben: Im ersten Lauf hat die KI bei der Frage nach den Google-Vorschlägen selbst ausgedachte Vorschläge als Antwort-Beispiele gezeigt, zum Beispiel „einbauschrank nach maß kosten pro meter“. Wer das liest, hält es leicht für einen echten Vorschlag. Außerdem sprang der englische Entwurf zwischen „wir“ und „ich“. Der Auftrag verlangt jetzt Beispiele nur als Muster mit eckigen Klammern wie „[Leistung] kosten“ und durchgehend „ich“ oder „wir“. Im zweiten deutschen Lauf zeigte die KI dort nur noch Muster. Im zweiten englischen Lauf war noch ein echt aussehendes Beispiel dabei, und der Entwurf machte im Namen des Inhabers eine Zusage, die er nie gegeben hatte (sinngemäß: „Ändert sich der Zeitplan, sagen wir Ihnen vor dem Start Bescheid.“). Darum steht im Auftrag jetzt „nie einen Vorschlag, der echt aussieht“ und „keine Zusage, die ich nicht gemacht habe“. In einem dritten englischen Lauf mit dieser letzten Fassung zeigte die KI nur noch Muster, ausdrücklich als „keine echten Vorschläge“ beschriftet, und machte keine Zusage im Namen des Inhabers.


6. Woran du merkst, dass es funktioniert

Im Chat:

  • In der Tabelle stehen nur deine Fragen, in deinen Worten. Ideen der KI stehen getrennt darunter, ohne Punkte.
  • „Google-Vorschlag“ steht nur bei Fragen, die du selbst bei Google abgeschrieben hast.
  • Nirgends steht, wie oft etwas gesucht wird, wie viele Besucher kommen oder auf welchem Platz die Seite landet.
  • Die Punkte sind richtig addiert, und eine Frage, die deine Website schon klar beantwortet, steht bei „Schon da“.
  • Der Entwurf beantwortet die Überschrift in den ersten zwei Sätzen. Über deine Firma steht nur, was du gesagt hast.

Danach, auf deiner Website: Ob die Seite Anfragen bringt, zeigt nur dein eigenes Zählen. Achte auf drei Dinge, in dieser Reihenfolge:

  1. Anfragen: Nennen neue Kunden die Seite oder die Frage, wenn du fragst, wie sie auf dich gekommen sind? Das ist das, worum es geht.
  2. Besucher der Seite: falls du eine Website-Statistik hast.
  3. Sichtbarkeit bei Google: falls du die Search Console nutzt. Dort siehst du laut Google, wie oft deine Seiten in der Google-Suche angezeigt und angeklickt werden.

Fünfzig neue Artikel sind kein Erfolg. Eine Seite, nach der ein Kunde anruft, schon.

Typische Fehler und was du dann tust:

Was passiert Was du schreibst oder tust
Die KI schickt dir mehrere Fragen auf einmal. „Bitte nur eine Frage pro Nachricht, wie im Auftrag steht.“
Die KI schreibt „wird oft gesucht“ oder nennt eine Suchzahl. „Woher kommt das? Nimm es raus. Du kennst keine Suchzahlen.“
Eine Frage steht als „Google-Vorschlag“ in der Tabelle, die du nicht bei Google abgeschrieben hast. „Nr. X habe ich nicht aus Google. Ändere ‚Woher‘ und rechne die Punkte neu.“
Im Entwurf steht etwas über deine Firma, das du nie gesagt hast, zum Beispiel „seit über 20 Jahren“ oder „Hunderte zufriedene Kunden“. „Das habe ich nicht gesagt. Nimm es raus oder setz einen Platzhalter.“
Im Entwurf steht ein Preis oder eine Dauer, die nicht von dir kommt. „Diese Zahl ist nicht von mir. Setz [PLATZHALTER].“
Im Entwurf steht ein Versprechen wie „garantiert“ oder „die beste Wahl in [Stadt]“. „Keine Versprechen, wie im Auftrag steht. Schreib es sachlich.“
Eine Rechtsfrage (zum Beispiel „Darf ich als Mieter …?“) wird im Entwurf beantwortet. „Das ist eine Rechtsfrage. Markier sie mit ‚mit Fachperson klären‘ und beantworte sie nicht.“
Das Gespräch stoppt mittendrin. Später im selben Chat schreiben: „Mach da weiter, wo wir aufgehört haben.“ Nicht nur „weiter“, das überspringt im Auftrag eine Frage. Bei der kostenlosen Version ist der Grund oft das Nutzungslimit.
Du hast keine Zeit für alle Fragen. „fertig“ schreiben. Du bekommst die Auswertung sofort, alles Offene steht in Abschnitt 7 der Auswertung.

7. Grenzen und Datenschutz

  • Niemand kann dir einen Platz bei Google versprechen. Auch die KI nicht, auch keine Agentur. Diese Anleitung sorgt dafür, dass deine Website die Fragen beantwortet, die Kunden wirklich stellen. Ob Google die Seite zeigt und ob daraus Anfragen werden, siehst du erst beim Messen.
  • Die KI kennt keine Suchzahlen. Ein Google-Vorschlag zeigt, dass jemand so gesucht hat, nicht wie viele. Wer dir eine genaue Suchzahl aus einem KI-Chat nennt, nennt eine erfundene.
  • Masse hilft nicht. Google schreibt in seinen Hinweisen für Website-Betreiber, dass Inhalte für Menschen gemacht sein sollen und nicht, um Suchergebnisse zu beeinflussen. Und dass es wenig Mühe zeigt, mit KI große Mengen Text ohne menschliche Prüfung zu erzeugen. Darum: wenige Seiten, die du selbst geprüft hast, statt vieler, die niemand gelesen hat.
  • Die KI hat keine Quelle geprüft. Der Auftrag lässt sie nichts nachschlagen, sondern markieren: Alles, was im Entwurf nicht von dir kommt, steht mit [PRÜFEN] drin. Das klärst du selbst, bevor die Seite online geht, auch wenn dein KI-Chat im Internet suchen kann.
  • Rechtliche, steuerliche und gesundheitliche Fragen beantwortet die KI nicht, sie markiert sie mit „mit Fachperson klären“. Wenn deine Kunden so etwas fragen, kann eine Seite trotzdem sinnvoll sein. Den Text klärst du dann mit einer Fachperson. Das hier ist keine Rechtsberatung.
  • Was nicht in den Chat gehört:
    • Namen, Adressen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen von Kunden oder Mitarbeitern
    • ganze Mails oder Chatverläufe mit Kunden. Schreib nur die Frage ab.
    • Angebote, Rechnungen, Verträge mit Kundendaten
    • Passwörter und Zugangsdaten, auch nicht die für deine Website oder die Search Console
    • was unter ein Berufsgeheimnis fällt (zum Beispiel in Steuerberatung, Arztpraxis, Kanzlei)
  • Fragen ja, Kunden nein. „Was kostet ein Schrank unter der Dachschräge?“ ist eine Frage. „Frau Berger aus der Hauptstraße will …“ ist ein Kunde. In den Chat kommt nur die Frage.

8. Nächster Schritt

Wenn du so einen Ablauf später mit Claude selbst aufbauen willst: Unser AI Blueprint ist ein fertiges Setup für Claude, Schritt für Schritt erklärt, auch wenn du nicht programmierst.

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